Parkinson-Krankheit
Die Parkinson-Krankheit, auch bekannt als Morbus Parkinson, ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Hier finden Sie Informationen zu Ursachen, Symptomen und Therapie.

Ursachen von Parkinson: Auf der Spur der Erkrankung
Die genauen Ursachen der Parkinson-Erkrankung sind bis heute nicht vollständig geklärt. Die aktuelle Forschung geht davon aus, dass verschiedene Faktoren an der Entstehung der neurodegenerativen Erkrankung beteiligt sind. Neben Ablagerungen eines fehlerhaften Proteins in den betroffenen Nervenzellen spielen wohl auch Entzündungsprozesse, oxidativer Stress, eine erhöhte Exposition gegenüber Umweltgiften und in einigen Fällen genetische Veränderungen eine entscheidende Rolle. Wir möchten Ihnen hier näherbringen, wie bestimmte Veränderungen im Gehirn – insbesondere der Abbau von Nervenzellen in der schwarzen Substanz (Substantia nigra) – die charakteristischen Parkinson-Symptome wie Akinese (Bewegungsverlangsamung), Tremor (Zittern) und Rigor (Muskelsteifigkeit) sowie die vielen Begleitsymptome – von Schluckstörungen bis hin zu Verdauungsbeschwerden – hervorrufen können.
Um die möglichen Ursachen und die Vorgänge im Körper bei einer Diagnose von Morbus Parkinson besser verstehen zu können, nehmen wir Sie hier mit auf eine Spurensuche über die möglichen Ursachen, Auslöser und Risikofaktoren. Dabei stützen wir uns auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und zeigen, wie verschiedene Einflüsse zusammenspielen.
Beschwerden von A-Z: Von ersten Anzeichen bis hin zu Spätsymptomen
Wir informieren Sie hier sowohl über die ersten Anzeichen von Parkinson als auch über die Symptome, die erst im weiteren Verlauf hinzukommen. Die Frühsymptome werden oft nicht richtig eingeordnet und zunächst anderen Ursachen zugeschrieben. Zu den ersten Anzeichen der Parkinson-Erkrankung zählen Geruchsstörungen bis hin zum totalen Geruchsverlust, Erschöpfung, depressive Verstimmungen oder Angstzustände. Doch auch Schlafstörungen wie die REM-Schlaf-Verhaltensstörung (z. B. übermäßige Bewegungen während der Traumschlafphase) machen sich oft schon zu Beginn bemerkbar.
Symptome, die erst im späteren Verlauf einsetzen, sind ein starkes Zittern, eine Muskelsteifheit, die etwa das Aufstehen erschwert, oder das sogenannte Zahnradphänomen (ruckartige Bewegungen). Daneben ist das Maskengesicht, bei dem die Gesichtsmimik stark eingeschränkt ist oder gänzlich fehlt, typisch für eine fortgeschrittene Parkinson-Erkrankung. Auch Dyskinesien (Zuckungen), Schluckstörungen, Verdauungsprobleme sowie psychische Symptome wie eine starke Vergesslichkeit, eine Depression oder ausgeprägte Wesensveränderungen sind bei Patient:innen gemeinhin noch nicht zu Beginn der Erkrankung vorhanden, sondern kommen erst im weiteren Verlauf dazu.


